zwischenraum

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Ein Baum auf einer Wiese. Der Stamm geteilt in zwei Teile. Jeder wächst in eine andere Richtung, als wenn eine unsichtbare Kraft sie auseinanderdrücke würde. Zwischen den Stämmen nichts als Luft. Und doch liegt genau in diesem Zwischenraum eine Spannung. Der eine Teil ist zum anderen Teil in einem räumlichen Verhältnis gesetzt. Es ist nicht nur die Anwesenheit von Objekten, die  Situationen definieren. Es ist das Wechselspiel von Menge und Leere.
 
Ein Pneu schiebt sich in die Zwischenräume, drückt sich durch die Äste. Seine Masse steht im Widerspruch zu seinem Gewicht. Die glänzende Künstlichkeit der Oberfläche kontrastiert mit der rauen Natürlichkeit der Baumrinde. Kann etwas so Leichtes, das der Wind mühelos wegtragen könnte, gewaltige Äste biegen? Wer passt sich wem an? Formt der Baum den Pneu oder der Pneu den Baum?