ur sonate

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Idee
Die Idee ist, ein System zu gestalten, welches dem Besucher ermöglicht, die Ursonte von Kurt Schwitters visuell und auditiv zu erfahren.

Einleitung
Die Ursonate gilt als Schwitters "umfangreichste und komplexeste Laufdichtung". Das sprachliche Material besitzt keinerlei Semantik. Der Schwerpunkt liegt bei diesem Gedicht auf der phonetischen und grafischen Qualität der Laute.

Ablauf
In dieser Arbeit werden visuelle Repräsentanzen gestalltet, welche in Form, Farbe und Verhalten den von Schwitters festgelegten Lauten entsprechen. Die erzeugten Objekte navigieren den Benutzer von einem Raum zum nächsten. Die Formen werden in Echtzeit von einer Applikation generiert, die Audiosamples der Ursonate analysiert. Die gewonnenen Daten werden verwendet um bei den Objekten Form, Farbe und Verhalten zu bestimmen.  

Szenario
Die Projektionsflächen laufen wie ein Band durch die Räume. Durch den Übergang von einer zweidimensionalen Bodenprojektion in eine dreidimensionale Anordnung der Projektionsflachen wird die Dynamik der generierten Formen verstärkt. Sie sind nicht mehr an den Boden gebunden, sondern bewegen sich entlang den Projektionsflächen frei im Raum. Die zurückgelegte Strecke von Besucher und Objekten im Raum stellt dabei die Zeitleiste der Ursonate dar.