SchnittstellenverschiebungSchreibtische und ihre Objekte – Der Wandel des Materiellen am Arbeitsplatz

Schnittstellenverschiebung
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Das Projekt beschäftigt sich mit Spuren kreativer Menschen an ihren Schreibtischen. 
 
Der Titel impliziert einen Perspektivwechsel: Weniger die am Schreibtisch stattfindenden Tätigkeiten als die Objekte, mit denen sie ausgeführt werden, rücken ins Blickfeld. Der Schreibtisch wird als Schnittstelle verstanden, dessen Objekte den kreativen Prozess wesentlich mitbestimmen, auch wenn man ihnen gewöhnlich keine große Aufmerksamkeit schenkt.
 
Die Untersuchung fokussiert sich auf das Verhältnis von Werkzeugen und Arbeitsprozessen im Grafikdesign. Dabei nimmt sie drei uns noch gegenwärtige Zeiträume in den Blick: die analoge Phase vor der Einführung des Computers, die hybride Phase mit den Anfängen digitalisierten Arbeitens und die digitale Phase, die für unser heutiges vernetztes Arbeiten steht.
 
Für jeden Bereich (analog, hybrid, digital) ist ein eigene Displayform entwickelt worden, an dem die Objekte und Werkzeuge der Zeit angebracht sind. Die einzelnen Displayformen korrespondieren mit der räumlichen Erscheinung und der Schwere der in den jeweiligen Zeiten genutzten Objekte. In der Ausstellung werden diese allerdings durch Objekte aus Papier ersetzt. 
Den abstrahierten, flachen und schwarz-weißen Objekten an den einzelnen Stationen gegenüber stehen als einzige farbige und “reale” Objekte der Stift und das Blatt, jene Elemente im gestalterischen Prozess, die alle Zeiten überdauert haben und immer noch das wichtigste Werkzeug bilden.
  
Die Ausstellung präsentiert Werkzeuge und Prozesse aus verschiedenen Phasen des Grafikdesigns, das sich über die letzten Jahrzehnte stark gewandelt hat, in enger Beziehung zu immer neuen technischen Umwälzungen. Wo vor einigen Jahrzehnten noch eine große Anzahl an Werkzeugen nötig war und alles manuell und arbeitsteilig ablief, stehen heute Maschinen, mit denen man fast alles erledigen und die man sogar mit sich herumtragen kann.
  
Zusätzlich zu diesem Projekt ist im Seminar “interaktive Medien” ein Entwurf für einen Multimediatisch entstanden, der sich noch intensiver mit dem Plakaten aus verschiedenen Jahrzehnten befasst: Hier können einem Plakat die richtigen Werkzeuge zugeordnet werden, mit denen es entstanden ist.