schlesiches torInterpretation eines Stadtraumes mit historischer Recherche

schlesiches tor
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Ausganspunkt war die Hochbahnstrecke der U1 am Schlesischen Tor und der Spree.
Sie ermöglicht dem U-Bahnfahrer eine ungewöhnlichen Blickpunkt auf die Häuser. Der Bau der Strecke ist einer der letzten ästhetischen Eingriffe in den Stadtraum in Kreuzberg. Über die Jahrhunderte veränderte sich das Bild des Ortes nach politischen Ereignissen und Verkehrstechnischen Erneuerungen.  Dazu zählt die Anlage einer Verkehrsstraße nach Köpenick, das Stadttor und die Zollmauer von 1589, der Stadtbauplan von Hobrecht 1862, der Bau der Hochbahnstrecke durch Siemens und der Bau der Mauer. Die Bildpaare beschreiben jeweils eine Veränderung der dominanten Verkehrsströme über die Jahrhunderte.

FRANKFURTER TOR
Interpretation eines Stadtraumes
durch einen visuellen Eindruck

Dieser Platz besitzt eine ungewöhnliche Offenheit. Das Auge kann sowohl nach Osten als auch Westen entlang der Karl Marx-Allee zwischen den vier identischen Turmhäuser im neoklassizistischen Stil schweifen. Aus eine Sammlung von Eindrücken vor Ort ist ein Aspekt herausgenommen worden.  Ein prägender Bestandteil des Ortes ist der Kontrast zwischen der großzügigen Prunkarchitektur zur Hauptstraße hin und der kleinteiligen verspielten Raumteilung der Hinterhöfe. An vier Stellen in den Säulenhallen unter den Turmhäusern fliesen diese beiden Räume zusammen. Diese Beobachtung ist auf den Begriff  „Schnittstelle“ reduziert.  Zusätzlich bildet das Gegensatzpaar “Anonymität“ und „Individualität“ eine Orientierung. Die unterschiedlichen Ansichten des Objekts bilden den Begriff Schnittstelle ab.