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Ein Bahnhof ist einer dieser typischen "Nichtorte". Ein Ort, an dem man sich nicht aufhält, um zu verweilen, sondern im Gegenteil, um sich fortzubewegen. Alles ist in Bewegung und ist auch eigens dafür ausgerichtet. Es gibt Aufzüge, Treppen, Rollwagen u.s.w. Bahnhöfe sind öffentlicher Raum, nichts, wo man sich privat aufhalten möchte. Ein Schwimmbad steht im direkten Gegensatz dazu. Es ist ein Ort, wo Menschen gerne verweilen, sich entspannen und Spa§ haben. Ein Schwimmbad hat eine ganz eigene Atmosphäre. Diese Atmosphäre soll dem Besucher mit Hilfe der Installation vermittelt werden.
Der Betrachter soll an einen eigenen Sommer im Schwimmbad und die damit verbundenen Assoziationen erinnert werden. In Gedenken an einen Sommertag soll er im Bahnhof kurz verweilen.
Installation:
Wenn der Besucher sich dem Zugang zum Regionalbahnhof nähert, wird er zunächst auf die Klanginstallation aufmerksam. Aus Lautsprechern, die an verschiedenen Stellen des Regionalbahnhofs angebracht sind, tönen diverse Schwimmbadgeräusche: Wasserplätschern, Kindergeschrei, Sprungbretter, ...
Beim Näherkommen werden Lichtreflexionen sichtbar, die denen gleichen, die beim Zusammentreffen von Sonnenlicht und Wasser entstehen. Wenn der Besucher in den Zugang zum Regionalbahnhof hinunter blickt, sieht er in ein Schwimmbecken mit hellblauen Kacheln, an dessen Wänden sich Wasserreflexionen spiegeln. Das Becken ist leer. Die Kacheln sowie die Wasserreflexionen werden projeziert.