Orfeus und Eurydike

Orfeus und Eurydike
Orfeus und Eurydike
Orfeus und Eurydike
Orfeus und Eurydike
Orfeus und Eurydike
Orfeus und Eurydike
Orfeus und Eurydike
Orfeus und Eurydike
Orfeus und Eurydike
Orfeus und Eurydike
Orfeus und Eurydike
Orfeus und Eurydike
Orfeus und Eurydike
Orfeus und Eurydike
Die Oper Glucks, basiernd auf einer jahrtausend alten Sage über Liebe und Beziehung kann heute, im Informationszeitalter des 21.Jahrhunderts in den Kontext einer durchökonomisierten Informationswelt gestellt werden. Sich zu verkaufen versuchende Informationen, Optionen, Mög- lichkeiten, Sichtweisen und Ideale reihen sich unentwegt aneinander.
Es ist augenblicklich schwerer geworden im heute allgegenwärtig sich präsentierteden Meer der Möglichkeiten eigene Werte und Einstellun- gen zu finden, die schließlich zu Persönlichkeit führen. Ethik und Mo- ral, zwei Grundsätze eigener Entscheidungen und Persönlichkeit, ver- schwimmen in der Informationsflut.
Orpheus trifft in Euridyke auf einen für ihn bedeutenden Einfluss der Außenwelt. Seine Innere Wertewelt wird erschüttert. Euridyke stirbt. Daraufhin zefließt Orpheus in Trauer, begibt sich daraufhin aber auf die Reise in sein Inneres.
Dort stößt er auf durch Furien und Monster verkörperte innere negative Einflüße. Die von außen, seiner bisher erfahrenen Umwelt, stammen und sich dort eingenistet haben.
Mit den Mitteln, die er in die Wiege gelegt bekommen hat, das Harfen- spiel, kann er sich jedoch über diese inneren Konflikte spielerisch hin- wegsetzen und gelangt schließlich zu seiner eigenen Idealwelt.
Das Elysium.
Dort findet er Eurydike auch wieder, denn die äußere hat zugleich seine innere Welt Beeinflusst.
Auf dem Weg zu sich hat Orpheus jedoch eigene Erfahrungen gesammelt und ist schließlich zu seinem ICH gelangt.
Euridyke hat nicht mehr den gleichen Stellenwert wie vor seiner Reise. Was Amor schon vor dem Betreten der Unterwelt gefordert und zugleich zur Vorgabe gemacht hat.
Euridyke bringt Orpheus jedoch auf dem Weg aus der Unterwelt heraus in Bedrängnis. Sie fordert im Fokus zu stehen, wie als Orpheus noch nicht in der Außeinandersetzung mit seinem Innerern war.
Euridyke stirbt als Orpheus sie dann doch direkt erblickt.
Das neu erstarkte Innere Orpheus löst ihr Antlitz auf.