Maria de Buenos Aires

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Religionen, insbesondere auch der Katholiszismus in Südamerika, spielen im Leben noch immer eine tragende Rolle wie sich soziale Ordnungen organisieren. Seit der Überfahrt von spanischen Auswanderern nach Südamerika gibt traditionell es einen starken Fetischismus für die schon damals festgelegte Staats- religion Katholizismus, meist verkörpert durch die Jungfrau Maria. 
Der Rosenkranz am Rückspiegel im Taxi, große Wandmalereien in den Vorstädten, Firmenlogos die das Abbild Marias‘, Jesus‘ oder das christliche Kreuz auf- greifen, sonntäglich gefüllte Kirchen und Lebensläufe die starke Orientierung in der vorgegebenen Moral finden. 
Es wäre anzunehmen eine Gesellschaft die ihren Individuen die Symbole für Moral fetischgleich aufzeigt würde sich stärker an Weisungen wie „Liebe deinen nächsten“ halten als es getan wird. 
Demnach müsste es auch eine höhere soziale Durchlässigkeit geben, die Monetäres breiter verteilen und mehr Menschen gesellschaftlichen Wert verleihen würde. Die untere Gesellschaftsschicht hofft auf eine Erlösung aus diesem aussichtslosen Stand. Doch findet sie durch die fast kastenartigen Sozialstrukturen keinen Weg für ihren Aufstieg. In passiver Hoffnung auf Besserung begräbt sie sich selbst. Einzelne Individuen versuchen den Aufstieg, doch scheitern sie oft aufgrund der Ächtung ihrer Herkunft in höheren Schichten. Sie fallen zurück und bewegen sich weiterhin nahe dem Stand aus dem sie kommen.