Maria als Gründerin der Stadt Buenos Aires

Maria als Gründerin der Stadt Buenos Aires
Maria als Gründerin der Stadt Buenos Aires
Maria als Gründerin der Stadt Buenos Aires
Maria als Gründerin der Stadt Buenos Aires
Maria als Gründerin der Stadt Buenos Aires
Maria als Gründerin der Stadt Buenos Aires
Maria als Gründerin der Stadt Buenos Aires
Maria als Gründerin der Stadt Buenos Aires
Maria als Gründerin der Stadt Buenos Aires
Maria als Gründerin der Stadt Buenos Aires
Maria als Gründerin der Stadt Buenos Aires
Maria als Gründerin der Stadt Buenos Aires
In diesem Bühnenbild wird die komplexe Geschichte bildlich in mehrere Ebenen geteilt. Die Vorbühne symbolisiert das Meer von dem aus der Sage nach Maria als Galliasionsfigur eines Schiffes das Land betrat.
Von dort aus beginnt ihre Geschichte. Die mehreren Ebenen der Bühne symbolisieren die Stadt. Maria und alle die sie auf ihren Weg trifft, müssen sich einen Weg durch die Stadt erkämpfen. Dafür müssen sie ein gespanntes Papier zwischen Säulen zerreißen oder zerschneiden. Bei jedem Durchbruch wird die Bühne erweitert und bietet neue Räume. Marias ganzes leben hinterlässt Spuren. Als sich Maria zu beginn des Stückes vorstellt hinterlässt sie ihre Erste Spur indem sie das Wasser auf der Bühne, im Stück das Meer, in der Farbe des Tangos rot einfärbt. Im gesammten Stück wird mit Farbe das Bühnenbild und Marias weißes Kleid befleckt. Und als ihr jegliche Sünden der Welt aufgelastet werden, wird sie sogar mit Schlamm übergossen. Alle anderen Schauspieler bleiben hingegen weiß wie die Unschuld, da sie eine Wasserabweisende Kleidung tragen. Im zweiten Akt ist bereits jede Ebene der Bühne durchbrochen worden. Maria befindet sich im Untergrund. Die Säulen mit den noch herunter hängenden fetzen von Papier werden zu Lichtsäulen. In der Phase, in der Maria ihre Vergangenheit sucht, folgt sie den Lichtern, die nacheinander an- und ausgehen.
Was für mich wichtig war ist, dass wie ein Tanz, ein dynamisches Bühnen Bild erzeugt wird. Durch das einfärben, zerreißen und zerschneiden, entsteht jedes mal ein neues Bild der Bühne
Als Maria ihr Kind bekommt und danach stirbt wird im ganzem Saal der süße, prägnante Duft einer Lilie verströmt. Dieser Duft folgt den Besucher bis zum Verlassen des Gebäudes, da am Ende der Vorstellung Lilien im ganzen Gebäude aufgestellt werden.
Der Zuschauer soll somit in der Geschichte bleiben bis er das Theater verlässt.
 
Für die Inszenierung wählte ich eine eher kleine Bühne das Hau 1, unter anderem da der Raum sich besser mit dem Duft der Lilie füllen kann.