lightrefractor 2.0

lightrefractor 2.0
lightrefractor 2.0
lightrefractor 2.0
lightrefractor 2.0
lightrefractor 2.0
lightrefractor 2.0
lightrefractor 2.0
lightrefractor 2.0
lightrefractor 2.0
lightrefractor 2.0
lightrefractor 2.0
lightrefractor 2.0
lightrefractor 2.0
lightrefractor 2.0

lightrefractor 2° ist ein Raumkonzept, das durch eine Interaktion zwischen Akteuren (Menschen, Tieren und Pflanzen) und einer Lichtkonstellation entsteht. Die Interaktion ist visuell als eine Licht-Schatten-Projektion wahrnehmbar. Gestaltet ist eine Rahmenkomposition, die sich durch aeusserliche Aktivität verändert. Dialog; Interaktion mit Menschen, Tieren, Pflanzen auf der Promenade Topologie; 45°, achteckige Struktur Neuordnung; durch Aktivität der Akteure wird eine Veränderung implementiert lightrefractor 2° ist durch eine Analyse der Werke Hermann Kleinknechts und der Marzahner Promenade entstanden.

Hermann Kleinknecht absolvierte eine Glasmalerlehre in München und studierte anschließend an der Akademie der Bildenden Kuenste in München bei K. F. Dahmen und R. Jacobsen. Seit einigen Jahren betreibt er ein eigenes Atelier in Berlin-Kreuzberg. Im seinen kuenstlerischen Auseinadersetzungen bezieht er sich hauptsaechlich auf die Neuordnung von Dialogen mit topologischen Aspekten. Wichtig sind für ihn die Menschen und deren Umgebungswahrnehmung. Seine Inspiration zieht er aus Objets trouvées, die für ihn Begegnungen mit verschiedenen Orten, Technologien und physikalischen Phänomenen sind.

Die Marzahner Promenade ist mit ihrer langgestreckten Einkaufszone zwischen dem S-Bahnhof Marzahn und dem Freizeitforum ein Zentrum des Bezirkes. Entlang der Marzahner Promenade gibt es auch einige Kunstwerke zu entdecken, z.B. mehrere Wandbilder des Kuenstlers Walter Womacka, Skulpturen und Brunnen. Seit 2005 geöffnete Eastgate-Einkaufszenter hat den Gleichgewicht der Promenade veraendert. Im Richtung Freizeitforum nimmt das Gefuehl von einen lebendigen Stadtzentrums ab. Um dieses Gleichgewicht wiederherzustellen, braucht man eine atraktivere Fussgaengerzone, damit die einsame Ecken wiederbelebt werden. Eine Assimilation in das Geschehen auf der Fussgaengerzone und Interaktion der Passanten sollen Mittel für überraschende und positive Erlebnisse sein. Einen Dialog schaffen zwischen den Menschen und der Promenade ist der Anfang von Begegnungen, die zur Belebung der Promenade fuehren. Die Entwurfsphase war beeinflusst von Neuordnung, Topologie und Dialog zwischen: zufall und ordnung, gestzlichkeit und anarchie, licht und dunkelheit , gross und klein, linie  und punkt, nah und fern, rau und glatt, makro und mikro, technik und natur.