korres factory store

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Korres ist ein auf Naturkosmetik spezialisiertes griechisches Unternehmen mit Hauptsitz in Metamorfosi, einem Vorort Athens. Als pharmazeutische Kosmetikfirma entwickelt und vertreibt Korres innovative ökologische Pflegeprodukte, die auf rein pflanzlicher Basis hergestellt werden. Die Unternehmensphilosophie von Korres ist geprägt durch eine Verbindung von Tradition und Innovation mit dem Ziel der Herstellung von qualitativ hochwertigen ökologischen Kosmetikprodukten.

 

Die Firmengeschichte reicht bis zu der ältesten homöopathischen Apotheke Athens zurück, in der George Korres 1996 mit der Herstellung von Kosmetika begann. In weiten Teilen Griechenlands findet der Verkauf der Produkte immer noch über Apotheken statt, im Ausland hingegen sind die Produkte mit dem Namen Korres vor allem durch die gleichnamigen Stores (Korrres Athens) bekannt geworden. 

Korres ist ein Familienunternehmen, dessen Ursprünge in der pharmazeutischen Tradition und Pharmakologie liegen. Aktuelle pharmakologische Forschungsergebnisse und landwirtschaftliche Erneuerungen bilden die Basis für die Entwicklung und Produktion der eigenen Produkte.

Dabei profitiert Korres von der engen Zusammenarbeit mit der Pharmazeutischen Fakultät der Universität Athen und einzelnen ländlichen Betrieben. Der Erfolg dieser engen Kooperationen von Korres mit regionalen Betrieben und universitärer Forschung stellt sich in der Form von besonders hochwertigen ökologischen Produkten dar. Dies setzt auch voraus, dass die Produktion im eigenen Land stattfindet. Die landwirtschaftlichen Partnerbetriebe setzen hierbei besonders auf einen nachhaltigen Anbau, der die eigene Flora und Fauna Griechenlands unterstützt. 

 

In der räumlichen Inszenierung und Konzeption zu Korres wurde ein Store entwickelt, der räumlich  und architektonisch besonders die Transparenz zur Produktion aufweist. Die Wahl des Standortes spielt hierbei eine große Rolle. Der Store positioniert sich im Industriegebiet, also genau dort, wo das Produkt produziert wird, um einen direkten Bezug zur Herstellung zu haben. Der Kunde und Besucher soll die Möglichkeit bekommen, durch das Angebot von Führungen innerhalb der anliegenden Produktionsstätten einen direkten inhaltlichen Bezug zur Firma aufzubauen. Durch den Einblick in die Produktion und deren Abläufe sowie die darin umgesetzte Unternehmensphilosophie bekommt der Endverbraucher nunmehr das Gefühl, Mitglied eines industriellen Prozesses zu sein. Dadurch können z. B. Stammkunden eine persönliche Nähe zur Firma aufbauen. Auch wäre es denkbar, dies als Promotion für neue Kunden zu nutzen (etwa in Verbindung mit Informationsveranstaltungen, Vorträgen etc.).

 

Den Ausgangspunkt einer solchen Führung bietet das als Empfangsraum konzipierte Atrium, welches an die Bedürfnisse eines wartenden Besuchers angepasst ist. Er findet dort Informationen über das Angebot der Führung, deren Inhalt, Ablauf und zeitlichen Rahmen.

Gegenüber dem Atrium positioniert sich der Factory Store. Dort enden die Führungen und hier findet der Verkauf von Produkten statt.

Räumlich ist der Store in einen öffentlichen Bereich, in dem die Produktpräsentation und der Verkauf stattfinden, und in einen nicht öffentlich Bereich für Personal und Lagerkonditionen unterteilt.

Die Produktpräsentation gliedert sich in drei Produktabteilungen, den Basics (darunter auch Pharmazie), den Male und Female Produktteilbereich.

 

Die äußere Architektur des Factory Stores und des davon abgesetzten Atriums entspricht einer einheitlichen, nahezu monolithisch-minimalistischen Formensprache.

Als Rahmen, in zentrierter Reihung auf der Mittelachse angeordnet und unterschiedlich skaliert, sind die einzelnen funktionalen Bereiche des Innenaufbaus auch im Außenaufbau deutlich voneinander zu unterscheiden. Die Aufteilung des Innenraumes ist daher auch schon an der Außenhülle erkennbar, die Form folgt hier der Funktion. Es ergibt sich eine klare, nahezu kubistisch-modernistische Gesamterscheinung. Die starke Reduzierung auf quadratische Formen sowie die Dominanz der Farbe Weiß tragen zusätzlich zu dem einheitlichen Erscheinungsbild bei und lassen so im Innenaufbau das Produkt und das Logo der Firma in den Vordergrund treten. Dadurch, dass die inhaltliche Struktur bzw. deren schematischer Aufbau maßgeblich die visuelle Formensprache prägt, entsteht eine aufgrund der Verknüpfung von Inhalt und Form interessante und lebendige Architektur. Der funktionale Aspekt der Architektur steht hier nicht im Gegensatz zu dem ästhetischen Eigenwert der architektonischen Gestaltung, sondern bildet mit dieser eine Einheit.

 

Der Store fungiert als Endziel der Führung, wodurch eine direkte Verknüpfung zwischen dem Inhaltlichen, also der industriellen Produktion, und dem Kommerziellen hergestellt wird. Der Besucher wird durch den industriell genutzten Hintereingang geführt, um ihm dies auch räumlich erfahr- und erlebbar zu machen.

Die Verknüpfung zwischen Produkt und dem persönlichen Erlebnis steht hierbei im Vordergrund, das rein Kommerzielle wird bewusst ‑ auch im Hinblick auf die Ansprüche der Unternehmensphilosophie ‑ in den Hintergrund gestellt.