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"Von Stund an sollen Raum für sich und Zeit für sich völlig zu Schatten herabsinken und nur noch eine Art Union der Beiden soll Selbständigkeit bewahren." - H. Minowski

Ziel des Projekt ist es, die realen Räumlichkeiten am Potsdamer Bahnhof mit den gegebenen virtuellen verschmelzen lassen und die Erfahrung eines mehrdimensionalen räumlichen Gefüges zu erschaffen. Dadurch soll die Vorstellung eines Raumgeflechtes entstehen, dass wie ein fließendes Netzwerk von Räumen im Kernpunkt des Potsdamer Bahnhofes steht. Menschen, die sich in den Fu§gängerpassarelen um den Bahnhof herum bewegen, sind in der Installation als Schattenkörper wieder erkennbar und werden so selbst Verbindungsglieder im Geflecht der verschiedenen sich überlagernden Raumschichten. Der (installierte) Raum an sich erschlie§t sich somit durch Bewegung und Größenmaße der Schattenkörper.
Vier Kameras werden an verschiedenen Standpunkten auf die Glasscheiben, die den zukünftigen Bahnhof umgibt, gerichtet. Sie zeichnen die gegebenen Raumstrukturen, die sich in der Glasscheibe spiegeln oder durchscheinen und die sich reflektierenden Passanten live auf.
Die Aufzeichnungen werden 3 Sekunden zeitversetzt auf die im Innenraum und in den Bahnhofschächten installierte Projektionsflächen projiziert