datenspurenpersonenbezogene daten im zeitalter der virtualität

datenspuren
datenspuren
datenspuren
datenspuren
datenspuren
datenspuren
datenspuren
datenspuren
datenspuren
Die Ausstellung visualisiert unseres Alltags. Unsere Kommunikation in der Verwaltung und Freizeit laufen zunehmend über Kanäle eines Netzwerkes z.B. über Funk oder das Internet. Personenbezogene Daten geben wir normalerweise nur in vertrauten Räumen weiter, in denen wir den Überblick behalten können. Bei Hinzunahme der Virtualität wird es schwieriger sein Gegenüber einzuschätzen. Sei es eine Bank beim Onlinebanking, der Staat mit neuen biometrischen Systemen oder die Kundenkarte beim Einkaufen. Erhobene Daten gelangen in ein Datennetz in dem der Überblick nicht gegeben ist.

Ziel der Ausstellung ist es einerseits möglichst viele Objekte aufzuzeigen, die mit der Erfassung von Daten in Verbindung stehen als auch die Wege im Netz zu klären. Der Besucher soll informierter und somit mündiger werden.

Das Konzept beruht in der Auflösung eines klassischen Denkens, das sich in Sicherheit wägt. Der erste Raum (Realraum) ist eckig/klassisch. Schließlich löst sich der Raum in netzartige Strukturen auf. Sechs Themenbänder bilden hier die verbindende Instanz. Die behandelten Themen sind: Ausweise, Biometrie, Überwachungskameras, Technologiechips, Konsum und Surfen.

Der zweite Raum (Virtualraum) stellt durch seine Expressivität die Schwierigkeit den Überblick zu wahren dar aber auch das Spannende der virtuellen Entwicklung dar. Der Raum steht unter dem Stichwort 'Informationelle Selbstbestimmung'. Der Besucher sieht sich als Bürger und ist aufgerufen die Systemwandlung zu verstehen und darin mündig zu werden.