voidtemporäre parasitäre Architektur

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Das Zentrum meines Projekts ist eine  Installation aus Stretchfolie. Diese w„so genannte Low Density Polyethylenfolie zeichnet sich durch ihre extreme Dehnbarkeit bei gleichzeitiger Stabilität aus.
Durch Vernetzung verschiedener Raumpunkte mit dem Werkstoff entsteht ein organisch anmutendes Objekt, welches begehbar ist. Es 
verwendet dabei idealerweise vorhandene Gegebenheiten der Architektur und der Umwelt.
Säulen, Dachbalken, Heizungsrohre, Laternenpfähle, Bäume oder ähnliches werden so zu Knotenpunkten, von denen sich das Foliengebilde selbsttragend in den Raum hinein erstreckt.
Die zweite charakteristische Komponente meines Objektes ist die amorphe Form.
Sie eignet sich dadurch hervorragend zur Projektion von grafischen Mustern und Patterns, welche durch die vorhandene Geometrie somit unterschiedlich verzerrt werden und als weiches Display agieren.
Ist die Folie auf den ersten Bahnen noch durchsichtig, wird durch mehrfaches Umwickeln der Raumform die Oberfläche zunehmend opaker. Dies ermöglicht die Verwendung als Projektionsfläche.
Durch den dehnbaren Charakter des Raumes verändert sich zusätzlich leicht die Form, wenn er vom Zuschauer betreten wird. Zudem lässt die immer noch teilweise durchscheinende Oberfläche durch Silhouetten und Schattenspiele für den außenstehenden Betrachter Schlüsse über die Menschen und ihr Verhalten im Inneren des Objekts zu. Der Besucher wird so nicht nur zum Betrachter sondern auch zum Akteur und beeinflusst die Lichtprojektionen unbewusst mit.