zeichen

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Das Thema Zeichen wird in Ausstellungsform umgesetzt. Die Ausstellung hat keinen didaktischen Charakter, sie bietet auch keine Informationen über die Geschichte des Zeichens, sondern sie vermittelt eine Anschauung, die erfahren werden kann. Sie konfrontiert den Betrachter mit Erlebnissen und Wahrnehmungen von Zeichen in der dreidimensionalen Form.
Zeichen haben bei dem Empfänger der Mitteilung eine bestimmte Wirkung, d. h. er versteht etwas von einem Zeichen und reagiert entsprechend darauf. Das Thema 'Zeichen' und die mögliche Wirksamkeit des Zeichensehens wird in der Ausstellung auf vielen sinnlichen Ebenen vermittelt.

Inzwischen zeigt es sich, daß es hier eigentlich um eine Philosophie der Bedeutung geht, um das Ineinander und Nebeneinander von Zeichen, ihre Vielseitigkeit und ihr Wandlung. Die Zeichen sollen für sich sprechen.

Bei der Raumgestaltung hat dieses Ausstellungsprojekt zwei Ausgangspunkte. Zunächst werden geometrische Zeichen als grundsätzliche Zeichenelemente von
schwarzer Linie und Fläche in die Ausstellung räumlich umgesetzt.
Zweitens sollen durch die Raumanordnung und -gestaltung andere Möglichkeiten der Zeichenwahrnehmung eröffnet werden. Raum und Zeichen setze ich dadurch mit- und zueinander in Beziehung. Die Ausstellung wird durch Fensteröffnungen betrachtet. Die Fenster sollen dem Betrachter andere
Kommunikationsmöglichkeiten von Zeichen bereitstellen.

Es gibt in der Ausstellung insgesamt 32 Fensteröffnugen, die aus zwei unterschiedlichen Größen bestehen: 20 x 20cm und 30 x 30 cm. Sie sind jeweils in einer geplanten Position geöffnet, durch die ein bestimmter
Raumblick erzielt wird. Der Betrachter kann durch ein Fenster nur einen
bestimmten Ausschnitt des nächten Raumes erblicken, aber der Blick in den Raum kann sich mit der Position des Betrachters verändern, etwa Wenn der Betrachter nahe an das Fenster herantritt und in einem anderen Winkel hindurchblickt.