transiträumAufenthalte an Orten der Bewegung

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Kommunikation in Transitraum – Flughafen

Aufgabe: Konzeption und Gestaltung einer räumlichen Inszenierung, die die Wahrnehmung des Flughafens
mit sinnlichen Eindrücken aufwertet und die Qualität des Aufenthalts verbessert.

Auftraggeber: Ein fiktiver Flughafenbetreiber.

Ansatz 1: Lichtspuren
Problem: Sobald am Flughafen ein Flugzeug gelandet oder gestartet ist, verflüchtigen sich Informationen, Handlungen und Menschen.
So kann sich auch kein Gedächtnis formen und keine Identität eines Flughafens wachsen.

Kerngedanke: Eine Installation, die sich an Ereignisse erinnert.

Idee: Ein Abschnitt des Bodens in den Gängen und ein Teil der Wände der Warteräume ist mit Lichtkacheln ausgestaltet,
die durch eine Berührung mit der Hand oder den Druck des Körpers beim Gehen aktiviert werden. Sie beginnen zu leuchten
und gehen nur ganz langsam aus.

Ansatz 2: Wolken
Problem: In Transiträumen sind Menschen Hektik oder Langeweile ausgeliefert.

Kerngedanke: Eine Installation, die eine „Bewegung und damit ein Vorwärtskommen“ suggeriert und
damit die o.g. negativen Gefühle dämpft.

Idee: Das Objekt besteht aus mehreren Scheibenförmigen Plexiglasscheiben, die exzentrisch miteinander verbunden sind.
Durch langsame Drehbewegungen ergeben sich immer neue Wolkenförmige Konstellationen, Licht von oben führt dazu,
dass die sich verändernden Wolken mal hier, mal da Schatten spenden oder Licht hindurch lassen.

Ansatz 3: Wege
Problem: Passagiere, die ein Terminal das erste Mal oder selten begehen, hetzten zu den Flugsteigen,
weil sie nicht einschätzen können , wie viel Zeit sie für die Strecke benötigen. Am Flugsteig angekommen stellen sie fest,
dass sie sich vielleicht mehr Zeit hätten nehmen können.

Kerngedanke: Eine Installation, die den Passagieren über den zurückzulegenden Weg und die Zeitdauer informiert.

Idee: Parallel zu dem eigentlichen Leitsystem installiere ich ein intuitives Orientierungssystem in Form einer Skulptur.
Sie stellt einen abstrakten Grundriss des Terminal mit den Flugsteigen dar. Aktiviert mit einer Bordkarte
zeigt sie dem Passagier seine individuelle Strecke und die dafür benötigte Zeit an.

Ansatz 4: Entwurf
Kerngedanke: Eine räumliche Inszenierung, die die Passagiere unterhaltsam auf den Flug vorbereitet.

Idee: Die Passagiere erleben ihren Flug schon auf dem Weg zum Flugzeug. Sie gehen dabei über eine Projektion
auf dem Fußboden, die ihre aus der Luft gefilmte Flugroute visualisiert. Durch die Antizipation des Fluges werden
die Passagiere beruhigt. Ein vorausfliegendes Flugzeug nimmt die Route mit einer Kamera auf und schickt die Daten
zeitgleich an den Flughafen. Dort werden sie an die in den Wartebereichen und den Gängen installierten Beamer
weitergeleitet und projiziert.