rauschzustände

rauschzustände
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rauschzustände
Der Dokumentarfilm "Rauschzustände" ist ein Film über das Sammeln. Drei sehr verschiedene Sammlungen stehen repräsentativ für die Vielzahl von menschlichen Sammlungen, durch die der Mensch versucht, sich selbst und die Welt in der er lebt, besser zu verstehen.
Paul ist Messie. Er sammelt alles auf, was noch irgendwie brauchbar und nützlich sein kann. Ein regelrechtes Mitleid mit den Dingen begleitet ihn dabei. Die Sammelei findet ihren Höhepunkt im Chaos von Pauls Wohnung, bei dem es schwer fällt eine Struktur zu erkennen.
Dirik von Oettingen ist der Hobbysammler per exellence. Verschrieben hat er sich dem Sammeln von Orangenpapieren und er lebt für und mit seiner Sammlung. Mit ihr möchte er "eine winzige Nische im Gedächtnis der Menschheit ausfüllen". Dafür verbringt er viel Zeit mit der Ordnung seiner Sammelexemplare.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt uns eine ganz neue Art des Sammelns auf. Daten zu sammeln hat in allen gesellschaftlichen Bereichen eine enorme Bedeutung erlangt. Das DLR sammelt eine Vielzahl von Daten über die Erde.
Die Sequenzen von Wald bilden das verbindende Element der drei Protagonisten. Der Wald nimmt die Themen Sammeln und Ordnen noch einmal auf ganz neue Art und Weise auf. Die Natur selbst wird geordnet in Klassen, Gruppen, Familien, Gattungen und Arten. Auch im Wald herrscht mittlerweile Ordnung und er präsentiert sich als reine Monokultur. Kiefernwald. Alle Bäume sind gleich groß, gleich alt, gleiches Holz. Ein gutes Beispiel für eine akkumulierende Sammlung.