peter behrens - perioden eines künstlers.

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„Behrens, Peter, dt. Architekt, Maler, Graphiker, Industriedesigner, Kunstgewerbler, Buchkünstler, Schriftgestalter, Gartengestalter, Entwurfszeichner, * 14.4.1868 Hamburg-Borgfelde, _  27.2.1940 Berlin." Soweit der einleitende Satz aus dem Allgemeinen Künstlerlexikon von Saur. Und in der Tat könnte Peter Behrens auf ein umfangreiches und vielschichtiges Werk zurückblicken. Interessant hierbei ist im Besonderen die Arbeit in unterschiedlichsten Maßstäben und das meist gleichzeitig oder ergänzend.

[...] In Gänze soll das Schaffen von Behrens präsentiert werden und nicht nur eine bestimmte Periode seines Lebens, wie zum Beispiel seine Tätigkeiten für die AEG. Es ging also darum ein Gestaltungsprinzip für diese Ausstellungsarchitektur zu entwickeln, welches der Präsentation dieser Person gerecht wird. Ein Gestaltungs-
prinzip das die Möglichkeiten bietet, sowohl seine Architekturen, als auch seine Grafiken und Produkte angemessen zu präsentieren.

Desweiteren galt es zu überlegen an welchen Ort solch eine Ausstellung stattfinden soll. Zeigt man Behrens in einer seiner Industriehallen würde man ihn dadurch auf den Industriearchitekten reduzieren. Da dies nicht meiner Vorstellung entsprach und auch nicht das Ergebnis meiner Recherchearbeit und Werkauflistung sein konnte, musste ein anderer Ort gefunden werden. Diesen Ort fand ich der Neuen Nationalgalerie von Mies von Rohe, einer seiner ehemaligen Schüler. Ich empfand es als Herausforderung einen solch prominenten Ausstellungsort zu bespielen und gleichzeitig als Würdigung des Universalkünstlers Peter Behrens.

Prinzip Schichtungen
Die Proportionen der Module orientieren sich an einem festen Raster, welches die Höhen bzw. Größen für Projektpräsentationen festlegt. Das Raster ist einer Plakatgestaltung aus dem Jahre 1906 entlehnt, welches auch noch in späteren Plakatgestaltungen Anwendung gefunden hat. Es gibt vier verschiedene Höhen für vier verschiedene Bereiche. Die größte Höhe wird dem wichtigsten Bereich, dem Leitthema zugewiesen. Das Leitthema der Ausstellung ist die Architektur.

„Und seit etwa 1900 war er vorwiegend, man möchte sagen, fast ausschließlich Architekt."1
Diesem Leitthema werden die anderen Gestaltungsbereiche angehangen. Somit ergeben sich je nach Themenkomplex maximal vier zusammenhängende Moduleinheiten. Moduleinheiten mit jeweils einer Vorder- und einer Rückseite.
1 Posener, Julius: 8. Peter Behrens I. Vorlesungen zur Geschichte der Neuen Architektur III in: arch+, Nr. 59, Okt. 81

War ein Bruch oder eine grundlegende Veränderung in seinen architektonischen Entwürfen zu erkennen, so wurde ein neuer Themenkomplex festgelegt. Insgesamt gibt es neun Themenkomplexe, angefangen von den frühen Jahren_/_Ausbildung, über das Haus Behrens, zum Haus Obenauer, hin zum größten Themenkomplex der AEG, welcher in zwei Architektur-Leitprojekte, der AEG Turbinenhalle und der AEG Hochspannungsfabrik, unterteilt ist. Als nächstes werden zwei Architekturen, die AEG Kleinmotorenfabrik und die Kaiserliche Deutsche Botschaft in St. Petersburg miteinander verglichen. Anschließend wird die Verwaltungszentrale der Farbwerke Hoechst präsentiert, danach das Terrassenhaus in der Weißenhofsiedlung und abschließend das städtebauliche Konzept für die Neugestaltung des Alexanderplatzes. An dieser Wand werden neben dem Entwurf von Peter Behrens auch andere Visionen (zum Beispiel: Entwürfe von Mies van der Rohe oder Wassili Luckhardt) für die Umgestaltung des Platzes gezeigt. Zudem soll ein aktuelles Städtebau-Modell des Alexanderplatzes, oder eine Zukunftvision dessen, den Besucher wieder in die Gegenwart zurückführen.  

Die einzelnen Themenbereiche sind zu dem farblich von einander abgehoben. Die Farben selbst haben hierbei keine bestimmte Bedeutung, sondern sollen dem Besucher die Orientierung in der Ausstellung und Zuordnung der Projekte zum jeweiligen Bereich erleichtern. Sie wurden aus farbigen Abbildungen der Projekte von Behrens entnommen und den verschieden Gestaltungsbereichen zugeordnet. Als Grundlage der Zuordnung der Farben diente die am Anfang erstellte Werkauflistung.