nomadentum und sesshaftigkeit in einer vernetzten Welt

nomadentum und sesshaftigkeit in einer vernetzten Welt
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nomadentum und sesshaftigkeit in einer vernetzten Welt
 
 
 
Wir bewegen uns jeden Tag wie selbstverständlich durch private, öffentliche und virtuelle Räume und befinden uns stets mittendrin in der Thematik von Sesshaftigkeit und Nomadentum.  Zu Beginn ist also die Frage zu stellen, wie man auf etwas hinweisen kann, was uns alle täglich begleitet und unseren Alltag prägt. Der hier gewählte Ansatz versucht durch das Prinzip der Umkehrung Dinge und Situationen von einer neuen Perspektive aus zu betrachten. Das Prinzip macht es möglich auf ein Thema aufmerksam zu machen, das für uns selbstverständlich und somit meist nicht direkt sichtbar ist. Durch die neue Kontextualisierung werden Selbstverständlichkeiten ad absurdum geführt und die Normalität, mit der wir den genannten Themen im Alltag begegnen, in Frage gestellt. 
 
In sechs Interventionen im urbanen Raum werden die Themen Mobilität, privater, öffentlicher und virtueller Raum, modernes Nomadentum und Sesshaftigkeit aufgegriffen und in eine räumliche Inszenierung übertragen. Die Interventionen befinden sich an unterschiedlichen Orten im Berliner Stadtraum. Um die Stationen miteinander zu verbinden, muss sich der Besucher mit unterschiedlichsten Verkehrsmitteln durch den öffentlichen Raum bewegen. Vier der sechs Stationen befinden sich in näherer Entfernung zueinander. Die zwei übrigen Stationen befinden sich in größerer Distanz zu den anderen Stationen. Die Entscheidung, alle Stationen zu besuchen, sagt auch etwas über das Mobilitätsverhalten des Besuchers aus.
 
 
PRIVATSPHÄRE
Alexanderplatz
 
Unter dem Motiv „Privates wird öffentlich“ greift die urbane Intervention PRIVATSPHÄRE das Thema der immer öffentlicher werdenden Privatheit auf. Auf dem Alexanderplatz wird die reduzierte Form eines Hauses installiert, deren architektonische Gestaltung keinen Schutz vor der Öffentlichkeit zulässt. Die intimen Handlungen im Inneren des Raumes werden für die Öffentlichkeit sichtbar. 
 
 
ÖFFENTLICHKEIT
Gartenstadt-Neutempelhof
 
Die Umkehrung des privaten und öffentlichen Raumes wird in der Intervention ÖFFENTLICHKEIT kommuniziert. Durch die Materialität des Bodenbelags dringt in einem Einfamilienhaus in der Gartenstadt Neu-Tempelhof der öffentliche Raum in den privaten Raum.
 
 
VIRTUELLE ANWESENHEIT
Monbijou-Park
 
Eine Tischkonstruktion wird von Glasscheiben geteilt und macht somit die Kommunikation der Besucher nur noch durch die Trennscheiben möglich. Die Intervention VIRTUELLE ANWESENHEIT im Atelierhaus im Monbijou-Park spielt mit dem Motiv der Kommunikation im virtuellen Raum. Die Kommunikation über den Bildschirm, die auftretenden Verbindungsstörungen und die verwehrte Körperlichkeit werden durch die Installation real erlebbar.
 
 
BESITZ
Berlin Hauptbahnhof
 
Bei der Intervention BESITZ werden in den Liften des Berliner Hauptbahnhofs Bücherregale installiert. Die Bücher können vom Besucher mitgenommen werden und bilden die theoretisch-inhaltliche Vertiefung aller Interventionen. Die Intervention macht Besitz als Einschränkung der Mobilität deutlich und spielt mit dem Raumgefühl, das durch die Anhäufung von Dingen entstehen kann.
 
 
ZEIT UND ORT
Flughafen Tempelhof
 
Auf dem Weg über die Start- und Landebahn des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof wird der Besucher mit seinem Umgang mit Zeit und Ort, mit Stillstand und Bewegung konfrontiert. Die Intervention ZEIT UND ORT entfremdet Anzeigetafeln mit der persönlichen Geschichte eines Reisenden und spielt gleichzeitig mit dem automatisierten Ablauf des modernen Reisens. Die Anzeigetafeln werden rechts und links der ehemaligen Flugbahn positioniert und durch fliegende Ballons markiert.
 
 
FOLGEN DER MOBILITÄT
Volkspark Friedrichshain
 
Die Thematik der auditiven Reizüberflutung im urbanen Raum und die Mobilität als körperliche Anstrengung werden in der Intervention FOLGEN DER MOBILITÄT aufgegriffen und räumlich erfahrbar gemacht. An unterschiedlichen Positionen werden im Volkspark Friedrichshain halb-transparente Räume installiert, die durch das Überqueren entgegenkommender Laufbänder durchschritten werden müssen. In den Räumen sind Sound-Collagen der Geräusche der Großstadt zu hören.