Museum öffne dich!

Museum öffne dich!
Museum öffne dich!
Museum öffne dich!
Museum öffne dich!
Museum öffne dich!
Museum öffne dich!
Museum öffne dich!
Museum öffne dich!
Museum öffne dich!
Museum öffne dich!
Museum öffne dich!
Museum öffne dich!
Museum öffne dich!
Museum öffne dich!
Museum öffne dich!
Museum öffne dich!
Museum öffne dich!
Schreibmaschine, Holzschuh oder Kamera. Was verraten Erinnerungsstücke über den Alltag im Wendland? 
Um dieser Frage nachzugehen, verlässt das Museum Wustrow seine Mauern. Das mobile Geschichtslabor tourt durch Städte und Dörfer und spürt auf, was Geschichte ausmacht: Menschen und ihre unterschiedlichen Sichtweisen auf Objekte. In Interviews berichten Teilnehmer von schwierigen Zeiten, großen und kleineren Veränderungen und liebgewonnenen Begleitern. 
Was passiert, wenn nicht das Museum die Inhalte vorgibt, sondern sich auf das Experiment einlässt, die Menschen davon erzählen zu lassen, was sie bewegt oder prägt? 
Museum öffne dich! bedeutet vor allem eine räumliche Öffnung. Bis Ende Oktober sind acht Erinnerungstücke in leerstehenden Ladenlokalen und privaten Fenstern, den Zeitfenstern, inszeniert. Eine Vorschau auf die Erinnerungen der WendländerInnen ist als Zitat an die Scheibe gedruckt, die volle Geschichte kann mann hören, indem man den QR-Code scannt – oder ins Museum Wustrow kommt.
Die Geschichte(n) hinter den Objekten sind oft sehr persönlich und tragen gleichzeitig einen wichtigen Teil zur gemeinsamen Erinnerungskultur der Region bei: Der Protestmantel erzählt vom kreativen Widerstand gegen das Atomendlager Gorleben. Die Porzellanplatte wird in der Familie weitergegeben und erinnert an den großen Brand, der den Rundling fast vollständig niederbrennen ließ und die Dorfstruktur nachhaltig veränderte. Die Schattenwirtschaft greift das verborgene Treiben jenseits des offiziellen Handels in der Nachkriegszeit auf. Die Schreibmaschine wiederum berichtet vom Ankommen und den Erkundungstouren aus der Sicht eines Kindes.
 
Die neuen Außenstationen des Museums sind in Clenze, Dannenberg, Lüchow, Satemin und Wustrow zu sehen. Alle weiteren Geschichten kann man im Museum im offenen Depot erkunden und dort den Erzählern zuhören.
 
Weitere Bilder und Informationen sind auf dem Projektblog dokumentiert: museum-oeffne-dich.squarespace.com
 
 
Konzept und Umsetzung: Sarah Bäcker und Irene Kriechbaum
in Kooperation mit: Museum Wustrow, Grüne Werkstatt Wendland
gefördert durch: Echt Wendland Förderpreis, Werkhaus Design
 
Fotocredits
0_Mobiles_Geschichtslabor – Julia Klauer
1_Mobiles_Geschichtslabor_Interview – Julia Klauer
4_KreativerWiderstand_Luechow_Hoeren – Christian Bauer
5_KreativerWiderstand_Luechow_Detail – Christian Bauer
13_Einblick-Fassade – Christian Bauer
14_Offenes_Depot – Christian Bauer
15_Offenes_Depot_2 – Christian Bauer
16_Offenes_Depot_Wendlandbarbie – Christian Bauer
17_Offenes_Depot_Hoerstation – Christian Bauer