mikroarchitekturen über das netz

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Im gesamten Stadtraum sind wir von kleinen, meist temporären und flexibel genutzten Bauten wie Kiosken, Imbissbuden, Kartenhäuschen, Marktbuden, Lotteriewagen umgeben. Ihr äußeres Erscheinungsbild variiert entsprechend ihrer Funktion und entsteht vorwiegend unter pragmatischen Bedingungen. Zum einen gibt es eine Vielzahl von massengefertigten Funktionscontainern, zum anderen teure Individualanfertigungen . Ausgehend von diesen Beobachtungen entstand das Interesse, ein Baukastensystem für Kleinarchitekturen im Stadtraum zu entwickeln.

Die Idee, nicht das Endprodukt, sondern einen Baukasten anzubieten, ist der Versuch, die Lücke zwischen Fertigprodukt und teurer individueller Anfertigung zu schließen. Das modulare Produktsystem soll eine Vielzahl unterschiedlicher Hausformen und Funktionen ermöglichen. Die Module garantieren in unterschiedlichen Kombinationen eine hohe Anzahl von Bauformen. Zur Auswahl stehen neben einem Grundmodul unterschiedliche Eckmodule, Fenster, Türen und Sonderteile. Die Bauteile sind so beschaffen, daß sie untereinander austauschbar sind und in einem bestimmten Raster schnell, einfach und reversibel montierbar sind.
Das Internet ist die wichtigste Voraussetzung zur Vermarktung und konzeptionellen Realisierung der netbox-Mikroarchitekturen. Über die netbox-Plattform soll das Baukastensystem den potentiellen Kunden zur Verfügung stehen. Die netbox umfaßt alle Funktionen zur Erstellung und Verwaltung eines netbox-Produktes. Durch das Internet kann der potentielle Nutzer unabhängig von seinem Aufenthaltsort Informationen zu netbox abrufen, und der Kunde erhält neben der Beratung und des Vertriebs die Möglichkeit, seine individuelle Mikroarchitektur selbst zu entwerfen und zu gestalten - auch ohne Vorkenntnisse wird er über Beispiele und eine leitende Menüstruktur zu seinem gewünschten Ergebnis geführt. Außerdem erhält jede Architektur eine eigene Webadresse auf dem netbox-Server, so daß dem Nutzer ermöglicht wird, über seine Website seine Aktivitäten im Zusammenhang mit der erworbenen Mikroarchitektur im Internet zu präsentieren und zu werben. Im Laufe der Zeit wird der Nutzer des netbox-shacks möglicherweise den Standort in der Stadt verändern, seine Adresse wechseln; der "Standort" im Internet wird jedoch immer der selbe sein. Die virtuelle Adresse bleibt solange auffindbar, bis der Nutzer sein netbox-shack aufgibt. So ist jede reale netbox-Mikroarchitektur im Stadtraum gleichzeitig in einem Netz virtueller Adressen eingebunden. Über diese Rückführung des am Computer erstellten, materiellen Produktes in das Internet, entsteht eine sinnvolle Verzahnung zwischen virtuellem und realem Raum, die vielfältig genutzt werden kann.
 Die Internetplattform netbox dientneben dem Verkauf auch dazu, ein Netzwerk zwischen Auftraggebern und Auftragnehmern aufzubauen. Das Netzwerk ermöglicht den netbox-Kunden, neben der Repräsentation ihres eigenen Gewerbes, Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen oder einzelne Bausteine zu tauschen. Die Plattform ist in drei Kategorien unterteilt, die eine einfache Handhabung der Erstellung, der Verwaltung und der Repräsentation der netbox-Mirkoarchitekturen im Netz ermöglicht: netbox:kit, netbox:home und netbox:city