die kunst einen spaziergang zu machenein räumliches und literarisches konzept der stadtwahrnehmung

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Jeden Tag bewegt man sich in der Stadt, in der man lebt. Der Stadtraum ist unser Alltag. Ist es möglich seine Stadt auf eine andere Weise zu erleben?

Dieser Frage soll in der Diplomarbeit von Constanze Hager nachgegangen werden. Die These der Arbeit ist: die Großstadt war seit dem 19. Jahrhundert ein ästhetischer Erlebnisraum für Spaziergänger und ist es bis heute für Künstler.

An Hand von abstrakten szenografischen begehbaren Skulpturen werden drei typischen Großstadtsituationen inszeniert. Thematische Zitatensammlungen aus Lyrik und Prosa vertiefen das Thema und geben Beispiele zur Großstadtwahrnehmung von Schriftstellern und Feuilletonisten.
 
Stadtsituation: Dynamik der Straße
Für die Gestaltung der Raumskulptur "Dynamik der Straße" sind die bewegten Straßenszenen der New Yorker Straßenschluchten aus Glas und Stahl das Vorbild. Die Skulptur ist eine "große Maschine“, die im rhythmischen Takt ihre Schiebetüren und Klappen öffnet und schließt. Jede Öffnung ruft nacheinander eine anderes haptisches oder visuelles Erlebnis beim Besucher hervor.

Stadtsituation: Geschichte-Schichten
Grundlage für die Gestaltung der Raumskulptur "Geschichte-Schichten" ist der Spaziergänger, der nach Geschichte und Geschichten sucht und sich in ihren steingewordenen Strukturen verliert. Der Grundriss der Skulptur ist als Labyrinth angelegt. In die Wandplatten aus Weißbeton sind Schichten von verrosteten Eisenspänen eingegossen: ein abstraktes  Abbild von archäologischen Gesteinsschichtungen. Die 20 cm dicken Betonwände des verwinkelten Ganges sind geneigt. Es entstehen unterschiedliche Schatten und Lichtsituationen.

Stadtsituation: Menschenmenge
Die Raumskulptur "Menschenmenge" ist eine abstrakte Reduktion der Stadtsituation, in der die Begriffe Materialität und Simultanität die gestalterische Grundlage bilden. Materialien wie verspannte Gummibändern, Filzstreifen und freischwingende Stahlrohre hängen in einem dichten Feld von der Decke. Der Besucher muss sich seinen eigenen Weg durch die Skulptur bahnen.

Die Raumskulpturen werden für die Ausstellung auf dem 3000 qm großen Walter Benjamin Platz am Kurfürstendamm in Berlin zusammengefasst. Zwischen den einzelnen Großstadtsituationen verteilen sich Literaturbänke auf denen der Besucher beobachten und den Literaturzitaten zuhören kann.