die krawatte

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Was mich an meinem Diplomthema so faszinierte, waren die eng miteinander verknüpften Disziplinen der Mode und Ästhetik einerseits, der psychologischen und soziologischen Hintergründe andererseits. Und dann war da die immer wiederkehrende Frage: warum um alles in der Welt binden sich Männer ein Stück Stoff um den Hals? Und vor allem: warum sehen sie so oft so gleich aus? Gibt es tatsächlich keine Alternative zwischen meist eher farblosen Anzügen in der immer gleichen Kombination und der bequemeren Freizeitkleidung? Fest entschlossen, die Frage nach dem Warum zu klären und ein paar neue Vorschläge zu machen, machte ich mich auf den Weg.

Ich hatte erfahren, dass die Krawatte ursprünglich zum Schutz aus einem Halstuch entstanden ist und dann immer mehr als Schmuckstück Verwendung fand. Gleichzeitig bildet sie einen Bestandteil der klassischen männlichen Bekleidung. Diese hat bis heute Bestand, weil sie dem Konzept folgt, die natürliche Form des männlichen Körpers nachzubilden und deshalb immer noch modern und gültig ist. Gleichzeitig hat sie in ihrem Leben an Autorität gewonnen und ist zum Synonym für Macht und Seriösität in der Mode geworden.

Konzept:
Die ersten Ideen, die ich zum Thema hatte, hatten meistens etwas damit zu tun, wie man die klassischen Krawattenmuster und Eigenarten brechen könnte. Dieses Thema bildet die Basis für die erste meiner beiden Linien.

Dabei habe ich mich entschieden, die klassische Form der Krawatte beizubehalten. Stilistisch beschäftigte ich mit

  • Streifen- und Blumenmustern,
  • dem Material,
  • dem Logo- und Markenwahn auch bei Krawatten
  • der Krawattennadel
  • und nicht zuletzt dem spiessigen Image der Krawatte.

Die zweite Linie, für die ich mich entschieden hatte, hat so gut wie nichts mehr mit der klassischen Krawatte zu tun. Es gibt nur noch zwei Gemeinsamkeiten: erstens bekleiden die Objekte genau die gleiche Stelle des männlichen Körpers wie die Krawatte, nämlich den Hals oder die Brust, zweitens haben sie ebenfalls eine schmückende Funktion.